Rettungsschirm für Therapeut*innen dringend nachbessern

VDD schreibt mit QUETHEB, VDOE und VFED an Jens Spahn

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung In einem gemeinsamen Brief hat der VDD am 19. Mai 2020 zusammen mit QUETHEB, VDOE und VFED den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf die Lücken des Rettungsschirms für die freiberuflichen Kolleg*innen hin: Über 99 % der freiberuflichen Diätassistent*innen sind nicht nach § 124 SGB V bei den Krankenkassen zugelassen, da das Heilmittel ambulante Ernährungstherapie bisher nur für Mukoviszidose und SAS in der Heilmittelrichtlinie verortet ist.

Somit greift der Schutzschirm für über 99 % der freiberuflichen Kolleg*innen nicht. Dadurch wird nahezu eine ganze Therapeut*innen-Gruppe außen vor gelassen.

Es müssen dringend die Einnahmeverluste aus folgenden Bereichen berücksichtigt werden: 

- Privatliquidation, die bei Leistungen der Ernährungstherapie üblich  sind, weil sie von Krankenkassen im Rahmen von Zuschussregelungen vorgegeben ist
- PKV-Leistungsbereich und für Kostenträger der Beihilfe und freien Heilfürsorge
Leistungen nach §20 SGB V Prävention
- Ausgefallene BGM/BGF Aufträge

Im VDD-Downloadservice finden Sie in den Corona-Praxishilfen den kompletten Brief an den Bundesgesundheitsminister, Hintergrundinformation sowie einen Briefentwurf für selbstständige Diätassistent*innen, um sich persönlich an das Bundesgesundheitsministerium zu wenden.