Abnehmen: Nicht auf Wunderdiäten bauen – interdisziplinärer Therapie vertrauen!

Eine qualifizierte Versorgung adipöser Menschen ist vielerorts möglich: fachübergreifend, langfristig, wissenschaftlich begleitet und produktneutral.

(Essen, Freiburg, 20.02.2012) ▪ Zur Fastenzeit locken sie wieder: Die neuesten Wunderdiäten von den Titeln der Illustrierten, ebenso wie vollmundige Abnehmversprechen selbst ernannter „Fett-weg“-Gurus in den Werbespots auf allen Kanälen. Und wie jedes Jahr greifen Tausende stark übergewichtige Menschen nach den an allen Ecken feilgebotenen letzten Strohhalmen, die sie am Ende nur noch tiefer in den verhassten Jo-Jo-Strudel hinabreißen werden …

Aktuell leiden bereits über 16 Millionen Deutsche an Adipositas (Fettleibigkeit) – häufig in Verbindung mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes. Adipositas ist kein vorrangig kosmetisches Problem, sondern eine ernst zunehmende chronische Erkrankung, die damit einer qualifizierten Therapie bedarf. Darauf weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassitenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. eV. in einer gemeinsamen Erklärung hin.

Doch wie sollte eine qualifizierte Therapie aussehen? Und worauf sollten Betroffene achten, wenn sie sich für eine Gewichtsreduktion entscheiden?

Abnehmwilligen raten die Fachleute:

  1. Die Basis jeder seriösen Adipositastherapie bildet die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Arzt – Idealerweise Ernährungsmediziner –, einem Spezialisten für Diättherapie und Ernährungsberatung sowie Sporttherapeuten und Psychologen/Pädagogen.
  2. Eine Erfolg versprechende Therapie ist langfristig angelegt, sie dauert mindestens 12 Monate.
  3. Das Angebot sollte wissenschaftlich begleitet werden. Ob die Behandlung wirksam ist, sollte durch Studien nachgewiesen sein.
  4. Die Therapie darf nicht mit einem Verkauf von Abnehmprodukten verknüpft werden.

Die Kooperationspartner BDEM, VDD und M.O.B.I.L.I.S. e.V. beweisen täglich, dass eine fachübergreifende Versorgung stark übergewichtiger Menschen in der Praxis möglich ist. Mit den standardisierten Schulungsprogrammen M.O.B.I.L.I.S. und DOC WEIGHT, die auch von großen Krankenkassen anerkannt sind, wird seit Jahren qualifizierte Betreuung an zahlreichen Standorten Deutschlands angeboten. Während sich M.O.B.I.L.I.S. an Personen mit einem BMI zwischen 30 und 40 richtet, ist DOC WEIGHT auch für noch schwerere Fälle (BMI > 40) geeignet. Beide Konzepte erfüllen – neben den genannten vier Qualitätsmerkmalen – die Leitlinien der Fachgesellschaften und bieten ehrliche Aussicht auf Erfolg.

Weitere Informationen unter: www.mobilis-programm.de, www.bdem.de und www.vdd.de.