Branchenmonitoring geplant: Selbstständige Diätassistenten sollten sich melden

(Essen, 10.12.2010) Rheinland-Pfalz will verlässliche Daten über die Situation und den Bedarf der Gesundheitsfachberufe haben. Das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) hat deshalb am 1. Oktober ein Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe sowie ein Gutachten zum Fachkräfte- und Ausbildungsbedarf in den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz gestartet.

Mit diesem Forschungsvorhaben ist zum ersten Mal eine vollständige Erhebung aller 18 bundes- und landesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufe in Rheinland-Pfalz verbunden. Die Erhebung soll auch Daten zur Arbeitsmarkt-situation von Diätassistenten beinhalten. Der Verband der Diätassistenten (VDD) Deutscher Bundesverband unterstützt dieses Projekt aktiv.

Der Erfolg der Untersuchung hängt ganz wesentlich von der aktiven Teilnahme der beteiligten Berufsgruppen ab. Dabei sind alle selbstständigen Diätassistenten in Rheinland-Pfalz, aber auch nur sie, aufgerufen sich zu beteiligen und sich beim VDD zu melden. Ob in Vollzeit oder Teilzeit, ob haupt- oder nebenberuflich spielt keine Rolle. Auch die Mitgliedschaft im VDD ist nicht erforderlich! 

Der VDD als Berufsverband für Diätassistenten hat sich bereit erklärt, dem durchführenden Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) Adressen der selbstständigen Diätassistenten zu liefern. Da es keine zentrale Listung von selbstständigen Diätassistenten gibt, sammelt der VDD die Meldungen und leitet sie an das IWAK weiter. Aus dem Pool der Adressen wird dann eine Stichprobe für die Befragung ermittelt. Alle Daten werden nur für diesen Zweck und nicht anderweitig verwendet und auch keinesfalls weitergegeben. Die Zahlen der VDD-Berufsfeldanalyse werden ebenfalls in die Untersuchung eingehen. Angestellte Diätassistenten brauchen sich nicht zu melden, werden aber gebeten, ihre Einrichtung auf die Erhebung aufmerksam zu machen.

Zu Beginn der - elektronischen - Befragung Ende Februar 2011 erhalten die Ansprechpartner in den Einrichtungen eine Email mit einem Link zur entsprechenden Internetseite und zum Fragebogen. Der wird direkt am Bildschirm ausgefüllt, an eine Datenbank gesendet und dort gespeichert. Einfacher geht es kaum. Der VDD appelliert deshalb an alle Berufskolleginnen und –kollegen, sich an dieser Erhebung zu beteiligen. Denn damit eine differenzierte Auswertung möglich ist, ist eine hohe Rücklaufquote von mindestens 50% nötig.

Der Status quo wird abgeglichen mit dem geplanten und erwarteten Bedarf, daraus resultiert dann eine genaue Angabe über mögliche Lücken im oder auch Überdeckung beim Bedarf. Langfristig werden Strategien, Szenarien und Handlungsempfehlungen erarbeitet sowie Angaben zur Qualifizierungs- und Berufsstruktur gemacht.

Wer sich über die geplante Untersuchung weiter informieren will, kann das tun beim IWAK in Frankfurt bei Roland Bieräugel, der die Projektleitung innehat (Tel. 069/798-23128), Mail: bieraeugel@em.uni-frankfurt.de ) oder auch beim VDD in Essen (Tel.: 0201/94685370). Melden sollten sich die Diätassistenten am besten per Mail unter vdd@vdd.de.


Ansprechpartnerin für die Presse
Doris Steinkamp (Präsidentin) des VDD
Telefon 02 01-94 68 53 70, Email presse@vdd.de

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