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Projekt Zertifizierungsplattform: Was haben wir bisher getan?

Hier finden Sie Informationen zur Projektentwicklung. Die Aufzählung der Projektschritte ist nicht durchgehend chronologisch. Zahlreiche Aktivitäten sind parallel erfolgt.

 

Entstanden ist die Idee im Rahmen der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband. Gemeinsam mit den maßgeblichen Verbänden der Ernährungstherapie VDOE, VFED und QUETHEB haben Geschäftsführung und Präsidium des VDD die Idee vorangetrieben, dazu gehören die folgenden Aspekte:

  • Einigung zur fachlichen/inhaltlichen Basis für die ambulante Ernährungstherapie entsprechend der Zulassungskriterien nach § 125 SGB V.
  • Idee der Schaffung einer Plattform mit folgenden Funktionen:
    • Zertifizierung
    • Sichtbarmachung der Leistungsanbieter wie ein öffentliches Register (Suchfunktion PLZ/Spezialisierung)
    • Vorab-Bepunktung von Fortbildungen nach transparentem Kriterienkatalog
    • Sichtbarmachung von Fortbildungen (Veranstaltungskalender)
  • Recherche zu möglichen Gesellschaftsformen mit Vor- und Nachteilen (GmbH, GbR, gGmbH, Verein usw.) und anwaltliche Beratung (VDOE, VDD, VFED, QUETHEB)
  • Erarbeitung Businessplan inklusiv Wirtschaftsplan

→ Bedingung für VDD, VDOE und QUETHEB war:

  • alle Verbandsmitglieder der gründenden Organisationen zahlen das Gleiche für Zertifikat und die Präsenz auf der Plattform.
  • Unterschiede ergeben sich nur bei Erstaufnahme aufgrund der höheren Arbeitsintensität bei Überprüfung von Studiengangsabsolventen.
  • Überprüfung der Zertifikate erfolgt transparent, zentral, mit qualitätsgesichertem Prüfprozess durch eine gemeinsam besetzte Kommission, bei Zweifeln durch eine externe Prüfung.

→ Diesen Aspekten konnte der VFED nicht folgen und hat sich Januar 2023 aus dem Projekt verabschiedet. Der VFED hat unmittelbar nach Austritt seinen Mitgliedern eine verbandseigene Alternative angeboten.

Alle wesentlichen Schritte, wie der Beginn des Projekts oder die Vereinsgründung, werden grundsätzlich per gemeinsamer Erklärung zeitgleich für alle Mitglieder der beteiligten Verbände veröffentlicht.

Weitere Schritte:

  • Information der VDD-Mitglieder MV 2023
    mit Stimmungsabfrage (MV-Protokoll)
     
  • Information in der D+I und auf der VDD-Homepage, Mitgliederbereich/VDD intern
    vdd_diaet-und-information_4-2023_ansicht.pdfVDD Intern | VDD
     
  • Einladung der DGE, sich am Projekt zu beteiligen
    Präsenztermine mit Geschäftsführung und Referat Fortbildung → Absage bei gleichzeitiger Öffnung der eigenen Plattform für alle DGE-Mitglieder auch ohne Fortbildung zum Ernährungsberater DGE.
     
  • Einladung des VFED, sich am Projekt zu beteiligen
    Absage, nachdem Gesprächstermin krankheitsbeding von Seiten des VFED abgesagt worden ist.
     
  • Beteiligung an zwei live-Veranstaltungen
    zu welchem FAQs über den aktuellen Stand entwickelt wurden und VDD intern im Oktober 2023, mit Hinweis auf die Notwendigkeit, einen Verein zu gründen.
    FAQs
    Protokoll  VDD intern 23.10.2023
     
  • Rücksprache mit Bundesministerium für Gesundheit
    zu Auswirkungen auf potentiellen Therapievorbehalt (VDD, Juni 2023) 
     
  • Rücksprache mit Rechtsanwalt Dr. Plantholz
    zu Berufsgesetz, Exklusivität Ernährungstherapie durch Diätassistenten (VDD, Juli 2023): Berufsgesetzt und Leistungsrecht existieren auf unterschiedlichen Ebenen. Regelungen auf Leistungsrechtlicher Ebene bestimmen das Arbeitsfeld und die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Die Regelungen des G-BAs sehen klar die Zulassung anderer Leistungserbringer vor. Wenn möglich sollten wir die Chance nutzen, das Niveau der Ausbildung der Diätassistenten dort als maßgeblichen Bench-Mark etablieren.
     
  • Rücksprache mit Medizinischen Fachgesellschaften, Krankenkassen, Patientenverbände
    über deren Perspektive und ggf. Interesse an einer Verbandsübergreifenden Plattform → Präsentation der Idee bei der DGEM Herbsttagung Oktober 2023.
     
  • Erarbeitung von Zertifizierungsmodalitäten
    zusammen mit den Akteuren in den jeweiligen Geschäftsstellen
     
  • Erarbeitung von Übergangsregelungen für Zertifikatsinhaber
     
  • Gründung des Vereins E-Zert e.V. als Trägerorganisation,
    um so Finanzmittel durch Spenden generieren zu können. Hier geht es zur Satzung: https://e-zert.de/satzung
  • Entwicklung eines Logos und Corporate Designs
     
  • Entwicklung einer digitalen Plattform
    • Rücksprache mit ähnlichen Anbietern zu potentiellen Kosten und umsetzenden Firmen.
    • Entscheidung für die eigene Entwicklung einer digitalen Plattform auf Basis der Erfahrungen der QUETHEB Plattform. Finanziert wurde die Entwicklung der Datenbankstruktur und der Plattform durch QUETHEB auf Grundlage des Vereinsbeschluss vom 17.03.2023.
    • Kosten der Pflege der Plattform werden zunächst in die Kalkulation der Beiträge Zertifikatsinhaber und Fortbildungsanbieter inkludiert, Querfinanzierung durch Fördermittel und Fundraising sind angestrebt.
       
  • Entwicklung einer Landing-Page,
    Zusammenfassung von Informationen und Bekanntgabe der Gründung nach Eintragung ins Vereinsregister am 11.April 2024 im Rahmen der MV (Protkoll folgt).
  • Mitgliederversammlung vom 11.April 2024
    Intensive Diskussion mit zahlreichen Fragen zur transparenten Darstellung, Ziel und Zweck, Satzungskonformität, Finanzierung, Auswirkungen auf Novellierung.
     
    • Antrag der MV:

      „Die Mitgliederversammlung möge beschließen, dass die Mitglieder des VDD vor der Inbetriebnahme der Zertifizierungs- und Registrierungsplattform ein Mitbestimmungsrecht erhalten" (Wortlaut des Antrags vom 11.4.2024).

        

      Die MV hat sich mit großer Mehrheit für ein Mitbestimmungsrecht vor Inbetriebnahme der Plattform ausgesprochen. Um Unsicherheit vorzubeugen: Das bedeutet keinen Beschluss zur Beendigung des Projekts und Aktivitäten zur Vorbereitung können somit fortgesetzt werden. Die zahlreichen Wortbeiträge und die kontroverse Diskussion zu der geplanten verbandsübergreifenden Plattform und dem Vorgehen des Präsidiums haben gezeigt, wie emotional das Thema besetzt ist und dass eine bessere Kommunikation dazu gewünscht ist. Das nehmen wir uns zu Herzen.

  • Mitgliederbrief vom Präsidium und Artikel D+I 3/2024 und Umsetzung der Informationsseite zur Zertifizierungsplattform auf der VDD-Homepage
  • Etablierung einer Arbeitsgruppe
    zur Vorlage eines Antrags zur Mitbestimmung der Mitglieder auf Empfehlung des Ehrenrats.
    Vorschlag zur Besetzung der Arbeitsgruppe: Vertreterin /Vertreter aus
    • Ambulanten Ernährungstherapie (Haupt- und Nebenberuflich)
    • Reha
    • Klinik
    • Geriatrie
    • BALD (Lehre)
    • Junioren

Wie geht es weiter?

 

In einer außerordentlichen MV im Herbst können Sie als Mitglied Ihr Mitbestimmungsrecht nutzen.
Termin und Einladung folgen.

Mit dem Pre-Opening der E-Zert-Plattform, vermutlich im Juni 2024, haben Sie die Möglichkeit, sich als VDD-Mitglied freiwillig dort zertifizieren zu lassen.
So können Sie selbst einen Eindruck von E-Zert erhalten.

Selbstverständlich bleibt Ihr aktuelles VDD-Zertifikat wie gewohnt drei Jahre gültig.