25.11.2021 12:49

TESTPFLICHT FÜR BESCHÄFTIGTE IN MEDIZINISCHEN EINRICHTUNGEN

Kategorie: News

 

Das neue Infektionsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in medizinischen Einrichtungen unabhängig vom Impfstatus zu tagesaktuellen Testnachweisen.

Seit heute, Mittwoch, den 24.11. gelten für medizinische Einrichtungen nach § 28b Abs. 2 IfSG neue Vorgaben im Sinne des betrieblichen Infektionsschutzes. Zu medizinischen Einrichtungen nach § 28b Abs. 2 IfSG zählen Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und somit auch Praxen von Diätassistenten*innen in der Ernährungstherapie.

Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher sind zur Vorlage tagesaktueller Testnachweise verpflichtet. Bei Geimpften und Genesenen ist ein täglicher Selbsttest ausreichend oder alternativ höchstens zwei PCR-Tests pro Woche erforderlich, Ungeimpfte müssen einen Antigentest, der von geschultem Personal durchgeführt wird oder einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen.

Arbeitgeber sind verpflichtet, die Testnachweise zu kontrollieren, zu dokumentieren und alle zwei Wochen an die zuständige Behörde zu melden.

Die Kosten können für Antigentests gemäß der Corona-Testverordnung abgerechnet werden. Die Kosten für einen PCR-Test werden nicht erstattet.

Die Regeln zum betrieblichen Infektionsschutz gelten bis zum 19. März 2022.

Hier gibt es Details https://bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.